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Willkommen auf der Ponyräuberfarm 

Liebe Eltern,

In unserem erlebnisorientierten, pädagogischen Reiten beschäftigen wir uns nicht mit dem "Reiten lernen",

sondern nähern wir uns in spielerischer Weise dem Pferd.

In Beziehung treten, sich vertrauensvoll auf das Pferd einlassen zu können, sind Erfahrungen,

die die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung weiter wachsen lassen.

Ein Tier hört dir zu und erzählt nichts weiter.

Ein Tier erkennt deine Stärken und Schwächen, aber es bewertet dich nicht und nimmt dich an,  so wie du bist!

 

In der Reitpädagogik können auf dem Pferderücken phantasievolle Spiele entstehen und dabei u. a.  die Motorik

und Sprache des Kindes  fördern.

Oder sich vom Pferd einfach nur tragen zu lassen, dabei die Augen zu schließen und die Bewegung und die Natur

um sich herum wahr zu nehmen.

Bewusst die Sonnenstrahlen, die Regentropfen, das Spiel des Windes und manchmal auch die ein oder andere

Schneeflocke zu erspüren.

Die Kinder lieben es sich in das weiche Pferdefell einzukuscheln, sich die Hände unter der dicken Mähne zu

wärmen und den Atem zu fühlen, auch das Gluckern im großen Pferdebauch zu hören, sind unvergessliche

Momente.

 

Durch gezielte Übungen am, auf und mit dem Pferd werden alle Sinne angeregt.

Verknüpft mit dem Führen des Pferdes, Putzen und Streicheln prägen sich tiefe Erlebnisse in die Seele des

Kindes ein.

 

Vor allem werden wir sehr viel Freude haben!

 

Wir sehen die Pferde in erster Linie als Individum mit eigenen Bedürfnissen und nicht nur als "Reitpferd".

In unserer pädagogischen Stunde werden die Kinder auch an die Tierpflege und Tierversorgung herangeführt.

Es gibt genug zu tun auf unserem Hof.

Die Kinder dürfen die Ärmel hochkrempeln und mithelfen. Jede Tätigkeit hat seinen Sinn.

Für die Kinder ist es eine Freude zu beobachten, wie "dankbar" ihnen die Tiere sind, z. B.  wenn ein Kind bei den

Hühnern in der Erde gräbt, damit diese einen Regenwurm ergattern können.

Oder bei den Ziegen wieder die Raufe mit frischem Heu aufgefüllt wird und die Kaninchen und Meerschweinchen

können es gar nicht erwarten bis sie mit leckeren Karotten gefüttert werden.

In theoretischen Einheiten sprechen wir über:  z. B. das Futter, die Fellpflege, die Körpersprache der Pferde usw.

Manchmal schaut auch der Hufschmid vorbei und zeigt und erzählt gerne etwas von seiner Arbeit.

Bei sehr schlechtem Wetter toben wir auch mal auf dem Heuboden !

 

                                                                   

                                            

 

 

                      "Noch sind wir weit entfernt

                      das tierische Leben erkannt zu

                      haben, und noch studieren wir            

                       an Tieren in der  Absicht, 

                       uns selbst kennen zu lernen."

 

                  (Alfred Brehm, 1829-1884, deutscher Zoologe)